Annuitätendarlehen
Stellen Sie Ihre Baufinanzierung auf eine sichere Basis
Entspannt ins eigene Zuhause – mit dem Annuitätendarlehen erfüllen Sie sich Ihren Traum vom Eigenheim. Gleichbleibende Darlehensraten geben Ihnen Planungssicherheit. Und mit Sondertilgungen, sofern vertraglich vereinbart, und einer flexiblen Laufzeit gestalten Sie Ihre Baufinanzierung ganz nach Ihren Vorstellungen.
So funktioniert das Annuitätendarlehen
Das Annuitätendarlehen ist der Klassiker unter den Immobilienfinanzierungen. Die Darlehensraten bleiben in der Regel über die gesamte Laufzeit gleich. Sie setzen sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Der Zins-Anteil verringert sich im Laufe des Annuitätendarlehens, weil Sie zunehmend mehr tilgen.
Ihr Weg ins eigene Zuhause
Bis Sie endlich den Schlüssel zu Ihrem eigenen Haus oder Ihrer Eigentumswohnung in den Händen halten, gibt es einige Dinge zu erledigen. Wir stehen Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite und geben Ihnen Tipps, was Sie tun können, bevor es bei der Finanzierung ans Eingemachte geht.
Die Schritte im Detail
Überlegen Sie sich genau, was Sie wollen, bevor Sie sich auf die Suche nach einem Eigenheim machen. Je besser Sie wissen, wie Sie wohnen möchten, umso leichter wird es, die passende Immobilie zu finden. Klären Sie dabei Grundlegendes wie:
- Möchten Sie lieber auf dem Land oder in der Stadt wohnen?
- Was soll Ihr neues Heim unbedingt haben?
- Was darf an Ihrem neuen Wohnort nicht fehlen und was wäre ein rotes Tuch für Sie?
- Noch ein Tipp: Werfen Sie immer mal wieder einen Blick auf die Immobilienangebote in Ihrer Region. Auch wenn Sie noch keine konkreten Pläne für Ihren eigenen Immobilienkauf haben, lohnt es sich zu wissen, welche Häuser oder Wohnungen in Ihrer Region verkauft werden und vor allem, zu welchem Preis. So bekommen Sie eine Vorstellung davon, wie Ihre Wunschimmobilie aussehen kann, und welcher Kaufbetrag dafür üblich ist. Nicht selten werden Immobilien viel zu teuer angeboten.
Hand aufs Herz: Überlegen Sie sich, wie viel Geld Sie zur Verfügung haben. Denken Sie dabei nicht nur an den Kaufpreis, sondern auch an die Kaufnebenkosten. Es ist außerdem ratsam, frühzeitig Eigenkapital anzusparen. Wir empfehlen Ihnen 20 bis 30 Prozent an Eigenkapital mitzubringen – allein schon, um die Nebenkosten einer Immobilienfinanzierung wie Grunderwerbssteuer oder Notarkosten abzudecken.
In einem Beratungsgespräch setzen sich unsere Baufinanzierungsexpertinnen und -experten mit Ihnen zusammen und entwickeln ein Finanzierungskonzept.
Damit wir uns ein Bild von Ihrer Wunschimmobilie machen können, bringen Sie bitte von den folgenden Unterlagen alle mit, die Sie haben:
- Exposé,
- Fotos der Immobilie,
- Kaufvertrag,
- Baupläne und
- bei einer Eigentumswohnung die Teilungserklärung.
Je mehr Unterlagen Sie mitbringen, desto besser können wir Sie beraten. Selbstverständlich geht es bei der Immobilienfinanzierung vor allem um Sie: Anhand Ihrer
- monatlichen Ausgaben,
- den letzten drei Gehaltsabrechnungen und
- den drei letzten Steuerklärungen
schätzen wir Ihre finanzielle Situation ein. Dabei berücksichtigen wir auch, wie viel Eigenkapital Sie mitbringen.
Damit das Haus oder die Wohnung wirklich Ihnen gehört, müssen Sie den Kaufvertrag notariell beglaubigen lassen. Die Notarin oder der Notar unterstützt Sie zudem bei der rechtlichen Abwicklung Ihres Kaufvertrags. Sie oder er überprüft die Einträge im Grundbuch, veranlasst eine Auflassungsvormerkung und bereitet den Kaufvertrag vor. Die Auflassungsvormerkung ist wichtig, damit die Verkäuferin oder der Verkäufer die Immobilie nicht noch jemand anderem anbieten oder sie als finanzielle Sicherheit nutzen und mit einer Grundschuld beleihen kann.
Bevor Sie den Kaufvertrag unterschreiben, sollten Sie sich folgende Unterlagen genau ansehen:
- Grundbuch: Gibt es Wege- oder Vorverkaufsrechte, ausstehende Erschließungskosten?
- Baulastenverzeichnis: Wie ist die Bebaubarkeit des Grundstücks?
- Liegenschaftskataster: Wo liegen die Grundstücksgrenzen?
- Altlastenverzeichnis: Ist das Grundstück belastet, zum Beispiel durch Bodengifte?
FAQ zum Annuitätendarlehen
Läuft es nicht nach Plan, können Sie die Auszahlung des Darlehens auch auf einen später als ursprünglich vereinbarten Zeitpunkt legen. Hierbei können Bereitstellungszinsen anfallen.
Der Sollzins ist der Zinssatz, mit dem Ihre Darlehenssumme verzinst wird. Er richtet sich stets nach dem am Markt aktuell geltenden Zinsniveau. Nicht enthalten sind allerdings mögliche Gebühren, die bei Ihrem Darlehen hinzukommen. Die gesamten Kosten werden bei einer Finanzierung als effektiver Jahreszins bezeichnet.
Der effektive Jahreszins oder Effektivzins berücksichtigt im Gegensatz zum Sollzins alle Kosten und Gebühren, die mit Ihrem Darlehen verbunden sind. Das können zum Beispiel Provisionen oder Bearbeitungsgebühren sein. Aber auch Kontoführungsgebühren oder die Beiträge für eine Restschuldversicherung fließen hier ein. Zum Vergleich von Kreditangeboten ist der effektive Jahreszins daher besser geeignet als der Sollzins.