Als Firmenkunde reichen Sie zusammen mit Ihrem Kreditantrag Ihre Geschäftszahlen ein, zum Beispiel Ihre Bilanz oder Einnahmenüberschussrechnung. Auf dieser Grundlage und mithilfe eines Kennzahlenkatalogs analysiert und bewertet Ihr Berater die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ihres Unternehmens. Diese sogenannten quantitativen Faktoren des Ratingverfahrens bilden den ersten Teil des Ergebnisses.
Den zweiten Teil bilden die Erfahrungen aus der Geschäftsbeziehung sowie die Beurteilung qualitativer Faktoren. Diese werden unter anderem mithilfe eines Fragebogens ermittelt. Folgende Bereiche spielen dabei eine Rolle:
- Betriebswirtschaftliche Auswertungen, Entwicklung seit dem letzten Jahresabschluss
- Marktumfeld, Geschäftsmodell, Kundenstruktur
- Management, Rechnungslegung, Controlling
- Partnerschaftliche Gestaltung der Geschäftsbeziehung
- Kontinuität bzw. Nachfolge
Der dritte und letzte Teil des Ergebnisses ergibt sich aus einer automatisierten Analyse Ihrer Kontoführung. Tipp: Besprechen Sie einen kurzfristigen Liquiditätsbedarf vorher mit Ihrem Berater. So schneiden Sie tendenziell besser ab als bei regelmäßigen spontanen Überziehungen des vertraglich vereinbarten Kreditlimits.